Praxisbeispiel
 

Ich schäme mich

Kürzlich im Coaching

Beispiel aus der Praxis

Um was geht es
«Nichts geht, nichts klappt und ich weiss nicht weiter. Alle meine Bemühungen laufen ins Leere. Das geht schon so lange so. Ich stecke fest und mir geht die Kraft aus. Egal ob beruflich oder privat.»

«Ich schäme mich erbärmlich.»

🎬 Kürzlich wegen Schlechtwetter im Coaching-Atelier…

😞 E. kommt in grosser Verzweiflung zu mir: «Nichts geht, nichts klappt und ich weiss nicht weiter. Alle meine Bemühungen laufen ins Leere. Das geht schon so lange so. Ich stecke fest und mir geht die Kraft aus. Egal ob beruflich oder privat.»

Ich höre E. zu und stelle fest es, es klingt mächtig festgefahren. Doch was könnte das sein? Eigentlich ist alles bei E. vorhanden. Vor mir sitzt eine einzigartige Frau mit vielen Talenten, Ausbildungen und zahlreichen Erfahrungen. An Mut fehlt es ihr nicht.

👨‍👩‍👦‍👦 Ich schlage E. eine «Klärung» vor. Dabei soll E. verschiedene Standpunkte einnehmen, auf sich selbst schauen und auf Ihre Gefühle achten. Zuerst ihr ureigener Standpunkt. Dann weiter entfernt, von oben auf einem Stuhl, irgendwo unten am Boden und dann vor der Tür.

Spannend, was sich da auftut. E. beschreibt an jedem Ort eine andere Emotion: Verzweiflung, Gleichgültigkeit, Trauer, Wut, Angst, Ohnmacht. Ich notiere die Punkte. Puhhh alles schwer.

😖 Am eindrücklichsten ist, als E. unter dem Tisch zusammengekauert auf ihren eigenen ersten Platz blickt. «Ich fühle mich hier so machtlos, zugeschnürt und klein. Wenn ich auf meinen eigenen Platz blicke, werde ich  neidisch. E. ist ja eigentlich im Paradies. Sie hat alles was sie braucht, sieht aber gar nicht, was sie da hat. Sie meint, sie wäre festgefahren, nimmt aber ihr Leben nicht wirklich in die Hand sondern fühlt sich als Opfer. Dabei ist das hier unterm Tisch Opfer sein.»

E. steht auf und es bricht aus ihr heraus: «Ohhh Gott, ich bin sooo undankbar! Ich schäme mich.»

Ich frage nach, «wofür genau schämst Du Dich?» E. erklärt: «Es hat zwei Dimensionen! Zum einen, dass ich mich selbst so als Opfer sehe und zum anderen, dass ich gerade null erfolgreich bin. Ich frage nie um Hilfe, weil ich denke, ich muss alles alleine schaffen.»

✋Jetzt ist es raus. Die Scham. Ein wirklich hinderliche Emotion. In diesem Fall bei E. auch noch im Doppelpack.

Wenn wir uns schämen, dann machen wir uns klein und wollen uns verstecken. Wir lassen vieles nicht mehr zu. Gehen nicht aus uns heraus. Wir tun vermeintlich viele Dinge, aber nicht mit voller Kraft und Überzeugung.

👉 Bist auch Du festgefahren und berührt von dieser Geschichte? Melde Dich bei mir, dann zeige ich Dir diese Übung. Am Ende wird das Hinderliche in der Übung transformiert – alle Energie hat einen Gegenpol.

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Fokus auf die Angst?

E. erzählt, dass sich im Job etwas zusammengebraut habe – ein mega Missverständnis – eine Anschuldigung. Er ist Führungskraft und hat irgendwie und unbedacht was Blödes verursacht. Daraufhin gab es mächtig Ärger.

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